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Leben ist was wir daraus machen – über mich, die Autorin Inci Auth

tx_dennis_mamaGeboren wurde ich 1969 in Hessen. Mein großer Kinderwunsch erfüllte sich, als im Jahr 1999 mein Sohn Dennis auf die Welt kam. Als Mutter hatte ich zunächst den großen Schock zu bewältigen, ein lebensbedrohlich krankes Kind geboren zu haben.

Doch kaum hatte ich die Herzerkrankung meines Kindes angenommen, erfuhr ich die ganze Wahrheit: mein Kind würde nie gesund werden. Dennis’ komplexer, angeborener Herzfehler stellte die scheinbar heile Welt unserer Familie in Frage, lehrte mich Gottvertrauen und, dass Leben das ist, was wir daraus machen.

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Psalm 145,18

Warum bieten wir Gebet an?

 

Wir möchten anderen Menschen etwas von Gottes großer Liebe weitergeben, die wir selber jeden Tag aufs Neue erfahren. Und genau deshalb bieten wir an diversen Stellen Gebet an.

Ob beim Einkaufen mit unserem mehrfachbehinderten Sohn, direkt vor dem Wohnheim der Lebenshilfe in welchem Dennis wohnt , ob auf einem Wanderparkplatz oder im Urlaub – überall wo wir mit unserem PRAYER PATROL (übersetzt GEBET (s) MOBIL) stehen, kann von unserem Angebot Gebrauch gemacht werden.

Nenne uns dein Anliegen über den Kontaktbutton (auch anonym) und WIR beten für DICH!

 

Was bedeutet Gebet für uns persönlich?

Matthäus 11,28„Christsein ohne zu beten ist genauso unmöglich, wie leben ohne zu atmen.“ (Martin Luther)

Gebet ist für uns einfach ein Gespräch mit unserem himmlischen Vater. Es gibt uns die Möglichkeit, die Last unseres Herzens abzulegen, ihm von Schönem zu erzählen, aber auch unsere Sorgen abzugeben und Antworten auf Fragen zu erhalten. Dies ist eins der größten Privilegien, die der Menschheit gegeben wurden!

Im Gebet lassen wir von unserem Stolz ab und bekennen unsere Abhängigkeit von Gottes Versorgung und Fürsorge. Es ist ein „Ort“, an dem wir seine Liebe für uns besser verstehen lernen, in Vertrautheit und dem Verständnis für seine Pläne wachsen. Es ist eine Möglichkeit, uns selbst hinzugeben, zu glauben, und Hoffnung zu leben.

Viel zu oft verstehen wir das Gebet als einen ganz bestimmten Ablauf, der nur möglich ist, wenn wir für uns alleine sind und den Rest der Welt ausgeschlossen haben.

Aber ist nicht bereits ein an Gott gerichteter Gedanke ein stilles Gebet?

Psalm 118,5Gebet bedeutet für uns einfach Kommunikation mit Gott.

Gott hat das Gebet nicht kompliziert gemacht. Um zu beten müssen wir keine komplizierten Wörter lernen oder eine bestimmte Körperhaltung einnehmen.

Wir können beten, wenn wir fahren, laufen, Haushalt oder sonstige Dinge erledigen. Wir können Gott im Gebet loben und ihn dafür anbeten was er uns Gutes getan hat und wer er ist. Wir können auch ein Lied singen oder ihm einfach sagen wie lieb wir ihn haben und wie glücklich wir sind. Wir können eine zweistündige Gebetszeit haben oder einfach nur das Bewusstsein seiner Gegenwart während des Tages spüren.

Es ist unsere persönliche Zeit mit Gott und wichtig ist unser Meinung nach dabei, dass unser Gebet von Herzen kommt und wir unserem himmlischen Vater ehrlich gegenüber sind – er weiß ja sowieso alles.

Auch für die Häufigkeit gibt es kein Gesetz. Gott wünscht sich zwar, dass Gebet ein fester Bestandteil unseres Alltags ist. Aber Gebet, also unser persönliches Gespräch mit Gott, soll vor allem uns zur Freude und Hilfe werden – und wir haben am eigenen Leib erlebt, wie gut es tut, mit Gott öfters am Tag in Verbindung zu sein.

Kolosser 5,2Wir haben einen liebenden Vater, der uns als seine Kinder allzu gerne mit wertvollen Gaben segnet. Es ist aber nicht so, dass Gebet ein Weg ist, Gott dazu zu zwingen, unsere egoistischen Wünsche zu erfüllen. Gott kann auch mit „nein“ auf Gebet antworten oder entscheiden dass es noch zu früh ist, uns zu geben, um was wir ihn gebeten haben. Gebet ist nämlich auch ein Moment der Hingabe, in dem wir ihm unsere Ideen, Gedanken und Vorhaben übergeben, um seine anzunehmen.

Aber egal ob unser Gebet erhört wird oder nicht. Wichtig ist für uns, dass Gott immer an unserer Seite ist und uns zuhört, jederzeit.

 

Warum wir für fremde Menschen beten?

Wenn wir für Freunde oder Familie beten, entspringen diese oftmals aus unserem egoistischen Herzen, weil wir selbst glücklich sind, wenn es ihnen gut geht. Für Fremde zu beten ist anders. Unsere Gebete für Fremde kommen ohne persönliche Hintergedanken, einfach nur von einer Seele zur anderen.

„Unser Gebet darf nicht nur ichbezogen sein. Es muss aufsteigen, nicht nur, weil wir unsere eigene Not als Last empfinden, die wir auf Gott legen müssen, sondern auch, weil wir in unserer Liebe zu unserem Nächsten so gebunden sind, dass wir ihre Nöte zutiefst als unsere eigenen empfinden. Fürbitte für Menschen zu tun, ist der wirksamste und praktischste Weg, unsere Liebe zu ihnen zum Ausdruck zu bringen.“ (Johannes Calvin)

1.Thessalonicher 5,17Es gibt unserer Meinung nach jedoch nicht richtige oder falsche Menschen, für die wir beten. Egal ob es Freunde, Familienangehörige oder Fremde sind. Wir alle brauchen Gebet. Unsere alte, schöne, müde, abgenutzte Welt ist voller Seelen, die sich nach Gebet sehnen.

Wir glauben daran, dass die Gebete von uns Menschen in dieser großen Welt etwas bewegen können. Oft kann zwar ein Einzelner nicht die Gesamtlösung an Gebet und Hilfe bieten. Vielleicht lassen auch persönliche Umstände unseres eigenen Lebens eine ausreichende Hilfe nicht zu. Doch wenn mehrere Menschen im Beten und Handeln den Staffelstab einander weitergeben, besteht noch Hoffnung, dass sich viele Situationen und Umstände bessern. Wenn wir im Gebet miteinander und füreinander einstehen. Jeder zu seiner Zeit und jeder mit seinen Gaben. Und manchmal ist ein dreiminütiges leidenschaftliches Gebet besser, als ein ganzes Leben in lauwarmen Gebeten zu verbringen.

„Unsere Gebete müssen uns etwas bedeuten, wenn sie Gott etwas bedeuten sollen.“ (Maltbie D. Babcock)